Positive Stimmung in der Freien evangelischen Gemeinde

Neuer Pastor Timm Sautter in sein Amt eingeführt

„Vor Gott können wir nicht durch unsere guten Taten bestehen.“ Das war das Fazit der Predigt von Pastor Timm Sautter (26), der am Sonntag in sein Amt in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Herzogenaurach eingeführt wurde. Gott sei so gut und gerecht, dass auch die frömmsten Menschen ihn immer wieder um Vergebung bitten müssten, so der Theologe weiter. Der gebürtige Schwabe ist Nachfolger von Heiko Schmidt, der im Mai zur FeG Siegen (NRW) wechselte.

Sautter bezog sich in seiner Predigt auf das Beispiel vom Pharisäer und Zöllner aus dem Lukas-Evangelium sowie auf Jesu Aufforderung, das Reich Gottes anzunehmen wie ein Kind. Wer mit Zuversicht und Vertrauen zu Gott komme, den erwarte ein Leben voller Freude und Erfüllung.

Timm Sautter besuchte zunächst eine Bibelschule in Capernwray (England) und studierte dann Theologie am Moody Bible Institute in Chicago (USA). Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte er in einer sogenannten „megachurch“, der „Bent Tree Bible Fellowship“ in Dallas, Texas (USA).

Bürgermeister German Hacker wies auf die „positive Stimmung“ hin, die offensichtlich in der FeG seit dem Amtsantritt von Sautter am 7. August herrsche. Der neue Pastor und seine amerikanische Frau Kristin seien anscheinend ein „Glücksgriff“. Er freue sich, wenn die Gemeinde mit Sautter bewährte Projekte wie die Lego-Tage oder das internationale „meet.greet.eat“ fortsetze, aber auch Neues wage.

Henrik Otto vom Bund Freier evangelischer Gemeinden (Witten) sprach Timm und Kristin Sautter Gottes Segen für ihre neuen Aufgaben zu. Grüße der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Herzogenaurach überbrachte das Kirchenvorstandsmitglied Karl-Heinz Schmidt.

Anke Becker

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